„Wir“ bedeutet derzeit eigentlich nur ich, Fabian Burth — eine Person, die das Projekt allein in der Freizeit entwickelt. Ich nutze trotzdem die Plural-Form, damit ich später nicht alle Texte anfassen muss, falls das Projekt wächst und ein Team dazukommt. Diese Zeit steckt lieber in die Weiterentwicklung als in Pronomen-Nachpflege.
Hinter der Plattform steht ein einzelner Entwickler — kein Konzern, kein Team mit Marketing-Budget. Mir sind vier Dinge persönlich wichtig:
Mir ist aufgefallen, dass die meisten kommerziellen Lösungen entweder zu wenig Privatsphäre bieten, zu viele Daten sammeln, oder von Werbe-Geschäftsmodellen leben, die mit echtem Schutz unvereinbar sind.
Solange ein Anbieter dir per E-Mail-Link einfach den Zugang wiederherstellen kann, kann er auch jederzeit selbst auf deine Daten zugreifen. Das ist dann nur ein Versprechen, dass er’s nicht tut.
Bei uns funktioniert das anders, wenn du dich für die selbstverwaltete Wiederherstellung entscheidest. In dem Fall bekommen wir Zugriff auf deine Inhalte nur dann, wenn du ihn uns bewusst gibst — zum Beispiel, wenn du eine Frage zu einem konkreten Vorgang hast oder ein Problem gemeinsam nachvollziehen möchtest, und uns kurz Einsicht freigibst.
Der Service-Betrieb selbst (Server am Laufen halten, deine Account-Verwaltung, Backups einspielen) liegt natürlich in unserer Hand — das ist bei jedem Cloud-Dienst so.
Aber für deine eigentlichen Inhalte gilt: Ohne deine Freigabe können wir in diese verschlüsselten Inhalte nicht reinschauen — nur du hast den Schlüssel.
Wie funktioniert dieses „Freigeben“ technisch? Der Inhalt, den du teilen möchtest, wird auf deinem Gerät entschlüsselt. Dann wird eine Kopie davon mit unserem Schlüssel neu verpackt. Dieses neu verpackte Paket wird an uns übermittelt — und nur darauf haben wir tatsächlich Zugriff.
Jede Weiterleitung dieser Art musst du aber bewusst freigeben, sie passiert nie im Hintergrund.
Die verschiedenen Wiederherstellungs-Optionen und ihre Trade-Offs erklären wir hier:
→ Wiederherstellungs-Optionen verstehen
Daher dieses Projekt — gebaut von einer Person, die selbst Familie hat, und sich gefragt hat: „Wie würde ich es bauen, wenn ich frei wählen könnte?“
Die Antwort: Privacy by Design von Anfang an, keine Werbe-Abhängigkeiten, volle Kontrolle über die eigene Infrastruktur. Das bedeutet mehr Aufwand als eine fertige SaaS-Lösung einzukaufen — aber auch mehr Vertrauen darüber, was mit den Daten passiert.
Geschlossene Beta. Solo-Entwicklung in der Freizeit und an Wochenenden. Wenn es genug Interesse gibt, würde ich das langfristig als Hauptprojekt entwickeln — dafür hilft jede Spende und jede Beta-Anfrage.
kontakt@burth.space — für Beta-Interesse, Feedback, Spenden-Quittung-Anfragen.